Hülseberg

Stadt Osterholz-Scharmbeck

Wahlen und Beförderungen bei der Feuerwehr

Das gab es auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Hülseberg schon jahrelang nicht mehr. Der Ortsbrandmeister, in diesem Falle Michael Dirschauer, konnte nicht an der Versammlung teilnehmen. Eine kurzfristige Knie-OP hatte ihn außer Dienst gesetzt. Die Leitung der Versammlung übernahm mit Markus Kieselhorst der stellvertretende Ortsbrandsmeister und Kieselhorst machte seine Sache gut. Als Gäste konnte er neben Stadtbrandmeister Jörg Bernsdorf auch Klaus Sass als stellv. Bürgermeister und zugleich Hülseberger Ortsvorsteher sowie den zuständigen Sachbearbeiter aus dem Rathaus fürs Feuerwehrwesen Tobias Schwarze begrüßen. 14 Einsätze musste die Wehr in 2016 leisten, nur 6 davon waren direkt in der Ortschaft.  Aus dem verlesenden Bericht von Michael Dirschauer war aber auch Kritik an der nicht immer zufriedenstellenden Dienstbeteiligung zu hören.

Bei der Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister trat Markus Kieselhorst nicht wieder an. Dem Vorschlag des Ortskommandos, hierfür Holger Joost zu wählen, folgte die Versammlung einstimmig. Joost wurde im Laufe des Abends dann noch zum Oberlöschmeister befördert. Befördert wurden auch Lisann und Denise Bethke zur Feuerwehrfrau sowie Fabian Kieselhorst und Dennis Dirschauer zu Feuerwehrmännern. Für Nachwuchs in der Hülseberger wehr ist also gesorgt.

Neben dem alljährlichen Osterfeuer am Ostersamstag, dem 15. April, veranstaltet die Hülseberger Wehr am 20. Mai einen Tag der offenen Tür. Hier soll nicht nur die Leistungsstärke der Wehr gezeigt werden, auch Mitgliederwerbung steht mit vorne an.

Klaus Sass dankte den Hülseberger Kameraden und den übrigen Kameraden der Ortsfeuerwehren in der Stadt für die Sicherstellung des Brandschutzes auf freiwilliger Basis. Die Stadt sei Stolz auf ihre Wehren und daher weiterhin bemüht, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen und für sie ein verlässlicher Partner zu sein. Und damit die Feuerwehr den vielfältigen Aufgaben auch weiterhin gewachsen sei, werde weiter verstärkt in neue Technik, in Ersatzbeschaffungen für Altfahrzeuge und in bauliche Maßnahmen an den Feuerwehrhäusern inverstiert.