Hülseberg

Stadt Osterholz-Scharmbeck

Freiwillige Ortsfeuerwehr Hülseberg - Verlässlichkeit seit mehr als 70 Jahren

Im Mai 1940 beschloss der Gemeinderat die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr. Zum Gemeindebrandmeister wählte der Rat Heinrich Meyer und zum Stellvertreter Hermann Joost. Der nächste Schritt war die Ausstattung mit Uniformen und Geräten. U.a. wurden angeschafft: Uniformen, Mützen, Helme, Breitgurte mit Beil und sogar ein Seitengewehr für polizeiliche Hilfe. 1941 kam eine Tragkraftspritze mit Anhänger dazu, die von Pferden gezogen wurde.

Durch den 2. Weltkrieg entstanden personelle Lücken in den Reihen der Kameraden, die jedoch durch tatkräftige Ehefrauen/Frauen aufgefangen werden konnten. Hier seien für ihren Eifer und Einsatz u a. Käthe Brünjes, Marianne Joost, Gesine Meyer und Martha Finken genannt.

1950 wurde gegenüber der Gastwirtschaft Mehrtens ein Feuerwehrgerätehaus gebaut.

1962 folgte Martin Brünjes an der Spitze der Hülseberger Wehr. Sein Stellvertreter wurde Berthold Speckmann.  Auf das Tragkraftspritzenfahrzeug der Marke VW folgte 1974 ein FSF der Firma Ford. Noch vor der Einweihung des umgebauten Feuerwehrhauses und der offiziellen Fahrzeugübergabe musste der neue Ford schon erste Dienste beim Brand der Nachtbar La Fame oder wie der Volksmund sagte "La Fummel" leisten.

1978 begann dann die Ära von Heinz-Hermann Mehrtens als Brandmeister. In seine Amtszeit fiel dann auch der Neubau des Feuerwehrgerätehauses hinter der "Alten Schule" im Jahre 1985/1986. Bis 2002 stand Heinz-Hermann Mehrtens an der Spitze der Wehr und verdiente sich Respekt und Anerkennung für seine Leistungen. Er war sozusagen 365 Tage im Jahr für die Feuerwehr tätig. Für die Stadt Osterholz-Scharmbeck daher Anlass genug, ihn im September 2002 zum Ehrenortsbrandmeister zu ernennen.

Die Leitung der Ortsfeuerwehr übernahm auf der Jahreshauptversammlung 2002 Michael Dirschauer. Mit Wissen und Einsatzfreude ist er den Kameraden eine gute Führungskraft.  Die Hülseberger Einwohner können nachts ruhig schlafen, im Falle eines Falles ist auf die Ortsfeuerwehr stets Verlass.